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Der digitale Rundfunk

Ein erbitterter Kampf deutscher TV-Konzerne um Präsenz, Zuschauer und Quoten

AutorChristian Ries
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl56 Seiten
ISBN9783836603102
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis38,00 EUR
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Digitalisierung des Rundfunks stellt vor allem die großen TV-Anbieter vor neue Herausforderungen. Bislang besaßen diese eine enorme Macht und Gate-Keeping-Funktion. Für einen Großteil der deutschen Bevölkerung bestimmten über 50 Jahre die Sender der ARD, seit 45 Jahren das ZDF, sowie ab 1985 die RTL- und die ProSiebenSat.1-Gruppe plus weniger weiterer kleiner Rundfunkveranstalter, was über die heimischen Bildschirme Deutschlands flimmerte. Dies gestaltete sich bis dato auch relativ einfach. Zunächst hatte der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der BRD das Regiment in der Hand, weitere Programmanbieter kamen nicht in Frage, denn unabhängig vom Bedarf waren terrestrische Antennenfrequenzen stark begrenzt. Mitte der 50er Jahre wurde der VHF-Bereich auf den UHF-Frequenzbereich erweitert. Dies ermöglichte, – für damalige Verhältnisse revolutionär – „dass in diesem Wellenbereich eine annähernd vollständige Versorgung mit zwei weiteren Fernsehprogrammen möglich sein würde.“ Es war also Platz geschaffen worden für das ZDF und die regionalen dritten Programme der ARD. Anfang der 80er Jahre schließlich war es technisch und nach dem so genannten dritten Fernsehurteil (FRAG-Urteil), worin explizit auf die Länderkompetenz im Rundfunkwesen hingewiesen wurde, den Bundesländern auch rechtlich möglich, privat-kommerziellen Rundfunk zuzulassen. Daraufhin folgte ein regelrechter Boom von neuen privat-kommerziellen Radio- und Fernsehsendern bis zur Konsolidierungsphase Ende der Neunziger Jahre. Aber auch diese Übertragungswege waren technisch überschaubar und begrenzt. Heute, am Beginn der Digitalisierung des Rundfunks, zeichnet sich eine entscheidende Veränderung ab: Telefonleitungen, sprich das Internet (IP-TV), Mobilfunknetze (T-DMB, DVB-H, UMTS), digitale Satelliten-, Kabel-, und Antennenplätze (DVB-S, DVB-C, DVB-T) bieten schier unbegrenzte Verbreitungsmöglichkeiten von TV- und Radioprogrammen. Dabei etablieren sich zahlreiche neue Spartensender. Gerade die großen Konzerne versuchen nun ihre Präsenz zu stärken, was fast an die Gründertage des Privatfernsehens erinnert. Die ProSiebenSat.1-Gruppe startete Anfang Juni 2006 die zwei Pay-TV-Spartensender Sat.1 Comedy und Kabel 1 Classics. Außerdem wurden aktuell Zulassungsanträge bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg für fünf weitere Spartenkanäle der ProSiebenSat.1 Media AG eingereicht. Auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten bauten ihr digitales Programmbouquet aus, ZDF Doku [...]

Christian Ries, Studium: "Medien und Kommunikation" an der Univerität Augsburg, 2006 Abschluss als BA

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt3
Verzeichnis der Abbildungen5
Verzeichnis der Tabellen5
1. Einleitung: Motivation zu dieser Arbeit, Hinleitung zur Forschungsfrage und die Notwendigkeit der Eingrenzung6
2. Digitaler Rundfunk: Medienpolitischer und technischer Überblick9
2.1 Hörfunk (DAB, DRM, ADR)10
2.2 Fernsehen (DVB-T, DVB-C, DVB-S, DVB-H, T-DMB, UMTS)12
3. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Bundesrepublik Deutschland: Überblick und Engagement im digitalen Fernsehen16
3.1 ARD16
3.2 ZDF17
3.3 Studien von ARD und ZDF18
3.3.1 Langzeitstudie: Massenkommunikation18
3.3.2 Studie: Marktchancen von DAB und DVB-T20
3.3.3 Studie: Wie viele Programme nutzen die Zuschauer?21
3.3.4 ARD/ZDF-Online Studie 200622
3.3.5 Studie: SES Astra-Satelliten-Monitor 2004/200525
3.5 Zwischenfazit26
4. Die Akteure des privat-kommerziellen Rundfunks in der Bundesrepublik Deutschland: Senderstruktur, Entwicklung und Engagement im digitalen Fernsehen27
4.1 EM.TV AG28
4.2 Kabel-Deutschland-Gruppe (KDG)28
4.3 Liberty Media Corporation, John Malone und Primacom AG29
4.3.1. Studie: Fernsehen in digitalen Medienumgebungen30
4.4 NBC Universal Global Networks Deutschland GmbH32
4.4.1 Studie: Fata Morgana Digital? – Die Zukunft der TVSpartenkanäle in Deutschland32
4.4.2 Mobile TV 2010 – Marktpotentiale für Mobile TV über T-DMB und DVB-H in Deutschland34
4.5 Premiere AG35
4.6 ProSiebenSAT.1 Media AG36
4.6.1 Studie: FutureTV – Die Zukunft des Fernsehens37
4.7 RTL Group39
4.8 Tele-München-Gruppe40
4.9 Walt Disney Company40
4.10 ViacomGruppe40
4.11 Zwischenfazit41
5. Weitere deutsche Forschungsinstitute und -einrichtungen, welche sich mit dem Nutzerverhalten bei der Digitalisierung des Fernsehens beschäftigen42
5.1 ALM Digitalisierungsbericht 200542
5.2 GFK – Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF)45
5.3 Hans-Bredow-Institut45
5.3.1 Studie: TV 2010 – Die Digitalisierung des Fernsehens46
5.3.2 Studie: Media Transmission Infrastructures 200947
5.3.3 Studie: Mobinet 200547
5.4 Sonstige Forschungsinstitute48
6. Auswertung der vorgestellten Studien und deren Ergebnisse im Hinblick auf die Forschungsfrage48
7. Kritische Würdigung der Arbeit und Ansatzpunkte zur weiteren Forschung50
8. Verzeichnisse51
8.1 Literaturverzeichnis51
8.2 Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen54
Autorenprofil55

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