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Christliche Wappenallegorie: am Beispiel der Wappenschilderung in 'dy heyling varb'

AutorNadine Scherny
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2005
Seitenanzahl19 Seiten
ISBN9783638401227
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis3,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Universität Trier, Veranstaltung: Mittelalterliche Farbsymbolik, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: EINLEITUNG In dem Seminar 'Mittelalterliche Farbsymbolik' konnte festgestellt werden, dass in dem Text 'dy heyling varb'1 (V.380-420) nicht, wie zunächst angenommen, die Farben die Hauptrolle spielen, sondern, dass es sich hier um einen sogenannten Blason2 handelt, ein Gedicht zu Ehren von Christus3. Es hebt an mit einer Selbstdemütigung des Dichters, mündet in eine Klage, geht über in eine Lobrede, beschreibt dann das eigentliche Wappen und endet in einer Fürbitte. Thema dieser Arbeit ist nun die durch den christlichen Glauben geprägte Allegorie dieses Wappens und weiterer religiöser Bilder und Wappendarstellungen. 'Vorläufer' dessen, was wir uns heute unter Wappen vorstellen, finden wir zum Beispiel schon im alten Rom, im bekannten Feldzeichen4, einer Lanze mit aufgesetzter Adlerikone. Noch älter sind allerdings die allegorischen Auslegungen der in solchen Signa verwendeten Bilder, deren Deutung sich im Laufe der Zeit wandelte oder erweiterte, besonders mit Anbruch des Christentums, als man begann, jene Bilder bei der Interpretation auf Christus zu beziehen. Man 'schuf' sogar Darstellungen, die eigens für die Verehrung Christi gedacht waren, wie die auch in der Arbeit vorgestellten Arma Christi oder das Herz Jesu. Die folgende Abhandlung konzentriert sich im ersten Teil auf die Wappenschilderung in der Dichtung 'dy heyling varb'. Hierbei wird zunächst auf die Illustration der einzelnen Bestandteile, deren Ursprung und Deutung eingegangen. Daran schließt die Erläuterung der Besonderheiten der in dem Text vorkommenden Farb- und Zahlensymbolik. Untersucht wird insgesamt der Bezug zu Christus und die dabei auftretenden Probleme hinsichtlich der Auslegung und eindeutigen Zuweisung. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit weiteren Allegorien, die sich durch den christlichen Glauben entwickelten und sich ihren Weg in die Wappenkunst bahnten. --------- 1 In: Wickede 1909, S. S.33-44 2 vgl. Galbreath 1978, S.60. 3 vgl. Wickede 1909, S.62. 4 vgl. Galbreath 1978, S.26.

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