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Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg

AutorChristian Lübke
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl12 Seiten
ISBN9783640352470
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis13,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 2, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Erste Weltkrieg, der im August 1914 begann, sollte weitreichende Folgen für die Deutschen und ihre weitere Geschichte haben. Den Kriegsbeginn prägte das Bild einer einheitlichen deutschen Euphorie, welcher sich niemand entziehen konnte. Doch muss man diese Darstellung deutlich korrigieren, da dieser nationale Rausch hauptsächlich die kleine Schicht des Bildungsbürgertums und die Eliten erfasste, während die ländlichen bzw. bäuerlichen Regionen meist aber von Angst und Skepsis beherrscht wurden . Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, dem letzten der drei Einigungskriege, hatte man wohl die große Hoffnung, mit einem schnellen Angriffskrieg eine rasche Entscheidung herbeiführen zu können. Dass dieser Plan schon einen Monat nach Kriegsbeginn verworfen werden würde und es zu einem verlustreichen Stellungskrieg kommen würde, damit hatten wohl die wenigsten Deutschen gerechnet. Von der Obersten Heeresleitung hörte man ausschließlich positive Berichte von der Front und das deutsche Volk, aber auch die Reichsleitung blieben lange im Unklaren über den tatsächlichen Verlauf des Krieges. Der Schock der plötzlichen Niederlage im September 1918 traf ganz Deutschland völlig unvorbereitet und hatte eine tiefe Bestürzung zur Folge, von welcher es sich in den folgenden Jahrzehnten nicht so schnell erholen sollte. Zu Beginn der Arbeit soll ein kurzer Überblick über den Verlauf des Ersten Weltkriegs gegeben und die Situation an der Front 1918 beschrieben werden. Danach folgen das Eingeständnis der deutschen Niederlage und die Revolution, welche durch die plötzliche Wendung des Krieges entstanden war. Der Vertrag von Versailles und seine schwerwiegenden Folgen auf das deutsche Volk werden am Ende ausführlich analysiert. Zum Schluss wird nach einer kurzen Zusammenfassung der Ereignisse Aufschluss darüber gegeben werden, wie nationalistische und rechte Gruppierungen die 'Dolchstoßlegende' und die 'Kriegschuldlüge' schürten und wie diese so großen Einfluss auf die deutsche Öffentlichkeit nehmen konnten.

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