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Großbritannien und Frankreich als Faktoren der Europapolitik der Vereinigten Staaten 1949-50

AutorStefan Seidendorf
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2002
Seitenanzahl28 Seiten
ISBN9783638148023
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis15,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Seminar für Zeitgeschichte, Historisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung - Die Europapolitik der USA Betrachtet man die amerikanischen Reaktionen auf den Schumanplan, so stößt man fast ausnahmslos auf positive bis überschwängliche Anteilnahme1. Das verwundert zunächst, scheint doch die Initiative Frankreichs nicht mit den bisherigen Plänen der USA übereinzustimmen: Bis jetzt hatte man in Amerika eine europäische Einigung ohne Großbritannien schlicht für unmöglich gehalten2, man wollte den Partner aus zwei Weltkriegen nicht vor den Kopf stoßen. Außerdem gab es eine ganze Reihe von Vorbehalten gegenüber einer französischen Führung3. Dann war auch eine der Vorgaben des Marshallplans, daß er sich an alle europäischen Länder wendete, der Schumanplan bedeutete aber faktisch die Zweiteilung Europas. Und schließlich war das Ziel, das Amerika seit dem ersten Weltkrieg zu erreichen suchte, der freie und ungehinderte Zugang zu den europäischen Märkten, durch die Möglichkeit zur Kartellbildung, die im Schumanplan angelegt war, in Frage gestellt4. Diese Arbeit soll durch eine Untersuchung der amerikanischen Absichten in und mit Europa und der Alternativen, wie diese zu erreichen waren, die Gründe für die scheinbare Abkehr von feststehenden Positionen Amerikas in der Zeit zwischen Sommer 1949 und Frühjahr 1950 und das tatsächlich dahinterstehende Kalkül beleuchten. Zunächst soll nach möglichen Alternativen der amerikanischen Europapolitik in der Nachkriegszeit gesucht werden, dann muß auf das ,,Problem Deutschland' eingegangen werden, das gerade im untersuchten Zeitraum eine entscheidende Rolle spielt. Schließlich muß das Verhältnis zu den möglichen Partnern bei einer europäischen Einigung, Frankreich und Großbritannien, untersucht werden, um darauf aufbauend die möglichen Lösungsansätze darzustellen. [...] 1 Klaus Schwabe: ,,Ein Akt konstruktiver Staatskunst' - die USA und die Anfänge des Schuman-Plans, S. 211 - 239 in: Klaus Schwabe (Hrsg.): Die Anfänge des Schumanplans, Beiträge des Kolloquiums in Aachen, 28.-30. Mai 1986, S. 215. Im folgenden: Schwabe, Staatskunst und Seitenzahl. 2 Klaus Schwabe: Die Vereinigten Staaten und die Europäische Integration: Alternativen der amerikanischen Außenpolitik (1950-1955), S. 41 - 54 in: Gilbert Trausch (Hrsg.) u. a.: Die europäische Integration vom Schuman-Plan bis zu den Verträgen von Rom, Baden-Baden 1993.[...] 3 Holger Schröder: Jean Monnet und die amerikanische Unterstützung für die europäische Integration 1950 - 1957, Frankfurt am Main 1994. [...] 4 Schwabe, Staatskunst, S. 228.

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