Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Lehrstuhl IV (Vertretung Prof. Dr. Sonja Pointner), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit schließt an die aktuelle Forschung an und untersucht anhand von Paneldaten einige Determinanten sexueller Zufriedenheit, so dass ein kausaler Zusammenhang zwischen ihnen und der Zufriedenheit sichtbar gemacht werden kann. Eine der in Deutschland führenden Partnervermittlungsplattformen wirbt mit Aussagen, dass alle elf Minuten ein Single sich über die Partnerbörse verliebt und über ein Drittel ihrer Mitglieder bei der Partnersuche erfolgreich sind. Datingportale gründen ihren Erfolg auf das Bedürfnis, das Menschen verspüren, wenn sie nach einem Sexualpartner Ausschau halten: Nach jemandem, der ihnen mit seinem Äußeren oder mit seiner Art, sich zu präsentieren und zu verhalten, so gut gefällt, dass sie ihn für sich gewinnen und mit ihm intim werden möchten. Die Lust auf die intime Begegnung sorgt dafür, dass die Betroffenen nicht eher zufrieden sind, als bis das Objekt ihrer Zuneigung diese Begierde erwidert. Erst, wenn ihnen das gelingt, sind sie glücklich. Dabei muss man ihnen nicht groß erklären, wie das Verlieben geht, denn schon in frühen Jahren verspüren und entwickeln sie amouröse Gefühle und sehnen sich nach Zweisamkeit. Das Bedürfnis einer intimen Vereinigung ist jedoch, wie man es von vernunftbegabten Wesen nicht anders erwarten würde, nie das Ergebnis eines rein triebgesteuerten Verhaltens. Zwar wurde ein positiver Zusammenhang zwischen dem Spiegel bestimmter Hormone und der sexuellen Erregung sowie Leistungsfähigkeit festgestellt, allerdings sind Menschen an keine Brunftzeit und keinen biologischen Determinismus gebunden, sondern das umgesetzte Verhalten ist ihrer Reflexion unterworfen, so dass die Kopulation immer und überall stattfinden oder aber auch unter dafür besten Umständen ausbleiben kann. Die zum Ausdruck gebrachten Gefühle und die angewandten Praktiken sind keine Folge des genetischen Erbguts oder eines im Unterbewusstsein der Menschen verankerten Instinktes, sondern sie spiegeln die sozialstrukturellen Bedingungen wieder, die bestimmte Verhaltensweisen wahrscheinlicher machen als andere.
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