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Schattenbanken. Funktionsweise, Bedeutung, Ursachen und Risikopotential

AutorLeander Trefz
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl30 Seiten
ISBN9783668001244
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis16,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich VWL - Sonstiges, Note: 1.3, Universität Hohenheim (Institut für Volkswirtschaftslehre), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser die Thematik der Schattenbanken verständlich zu machen. Es werden grundlegende Elemente, wie z.B. die Funktionsweise, Ursachen und Gefahren des Sektors, behandelt. Zunächst wird der Begriff definiert und die Kreditintermediation als wichtigste Funktion erläutert. Daraufhin soll die wirtschaftliche Bedeutung des Schattenbankensektors dargestellt und die dafür verantwortlichen Ursachen wie Regulierungsarbitrage, die anwachsende Nachfrage nach sicheren Anlagemöglichkeiten und die staatliche Förderung, verdeutlicht werden. Abschließend beschäftigt sich die Arbeit mit dem hohen Risikopotential der Schattenbankaktivitäten. Neben der systemischen Verflechtung des Sektors mit traditionellen Banken und den daraus resultierenden Ansteckungsgefahren, wird auf einen plötzlichen, massiven Mittelabzug, einen so genannten 'Bank run' des Repo-Marktes eingegangen. Im Verlauf der Finanzkrise hat ein Begriff stark an Bekanntheit gewonnen, der bei vielen Menschen für Unbehagen sorgt. Allein das Wort 'Schattenbank' verweist bereits auf eine Institution, die im Dunklen - abseits der Wahrnehmung der Öffentlichkeit - agiert (Bundesverband deutscher Banken e. V. 2014, S.4). Tatsächlich sind Schattenbanken außerhalb des regulären Bankensektors aktiv und umgehen somit Vorschriften der Bankenregulierung. Im Gegensatz zur allgemeinen öffentlichen Meinung bewegen sich diese Geschäfte aber meist in einem legalen Rahmen (Bundesrat Österreich 2014). Ungeachtet der Gesetzmäßigkeit sind Schattenbankaktivitäten im Zuge der Ursachenforschung der Finanzkrise 2007 als eine der treibenden Kräfte identifiziert worden. Trotz hoher Erwartungen an eine schnelle Beaufsichtigung des Sektors während der Krise (Bundesverband deutscher Banken e. V. 2014, S.8), wurde erst 2010 das Financial Stability Board (FSB) mit der Erarbeitung eines Regulierungskonzepts für den Schattenbankensektor beauftragt (Europäische Kommisson 2012, S.3). Für das FSB war diese Aufgabe allerdings völliges Neuland, da bis dato weder ausführliche Informationen über den Sektor, noch eine gültige Definition verfügbar waren (Financial Stability Board 2011, S.8; Bundesverband deutscher Banken e. V. 2014, S.8).

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