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E-Book

Anonymität und Transparenz in der digitalen Gesellschaft

AutorOliver Zöllner, Petra Grimm, Tobias O. Keber
VerlagFranz Steiner Verlag
Erscheinungsjahr2015
ReiheMedienethik 15
Seitenanzahl230 Seiten
ISBN9783515112277
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis49,00 EUR
Der digitale Alltag bringt neuartige Herausforderungen mit sich. Für den Menschen als Teil einer digitalen Gesellschaft werden Transparenz und Anonymität zu (identitäts-)relevanten Werten. Sichtbarkeit ist grundlegende Bedingung, um an Gesellschaft teilzuhaben. Doch wie soll man mit der Unsicherheit, die Selbstdarstellung im Netz originär innehat, umgehen, wenn man mit persönlichen Daten (scheinbar) kostenlose Dienstleistungen datenhungriger Firmen bezahlt? Subjekte werden so nur aus einzelnen Puzzleteilen ihrer Identität konstruiert und bewertet, während die restlichen Teile zwangsläufig 'unsichtbar' bleiben. Kann das Ideal der Ermächtigung des Menschen, Herr seiner Werkzeuge zu sein, folglich nur durch ein pseudonymes Auftreten im Internet gesichert werden? Doch wie kann kommunikatives Handeln funktionieren, wenn der Handelnde im Dunkel bleibt? Kann Transparenz nicht vielmehr dafür sorgen, dass der Einzelne wie auch Institutionen im gesellschaftsbildendenden Diskurs Verantwortung übernehmen und Vertrauen schaffen? Dieses E-Book dokumentiert den Auftakt der Tagungsreihe IDEepolis des Instituts für Digitale Ethik (IDE) der Hochschule der Medien Stuttgart.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS6
ANONYMITÄT UND TRANSPARENZ IN DER DIGITALEN GESELLSCHAFT8
I. Anonymität, Transparenz und Ethik: Grundlagen22
MEHR ‚ANONYMITÄT‘ – BESSERE KOOPERATION?22
VERTRAUEN, KONTROLLE UND PRIVATSPHÄRE IN SOZIALEN BEZIEHUNGEN UND DIE WIRKUNGEN MODERNER INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIE38
POLARISIERTE SCHATTENBILDER: EIN RADIOLOGISCH-HISTORISCHER BLICK AUF TRANSPARENZ UND BIG DATA58
WAS EINER IST UND WER EINER IST: ANONYMITÄT UND IDENTITÄT IN SOZIALEN MEDIEN AUS PHILOSOPHISCHER SICHT78
BILDER UND REFLEXIONEN VOM ICH: DAS WEB 2.0 ALS INSTITUTION DER SELBSTTHEMATISIERUNG?98
II. Fallstudien zum menschlichen Handeln in der digitalen Welt118
MEDIENVERANTWORTUNG UND JOURNALISTISCHE TRANSPARENZ118
ANONYMITÄT IM PARTIZIPATIVEN JOURNALISMUS134
JENSEITS DER ANONYMITÄT – WIE RECHTFERTIGEN FACEBOOK-NUTZER IHR VERHALTEN?152
USER- AND USAGEMINING | PRIVACY PRESERVATION164
„ICH IST EIN ANDERER“: ANONYMITÄT IN ONLINE-ROLLENSPIELEN186
WEB 2.0 ALS ‚RELIGION‘?210

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