Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Ethik, , Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mensch und mit ihm die Menschheit als Ganzes sind durch Umweltzerstörung, Überbevölkerung, technische und politische Katastrophen bedroht. Wer oder was dafür verantwortlich ist, wird oft diskutiert. Der einzelne Mensch wird dabei häufig entlastet. Zwar ist er, zumindest in der westlichen Welt, Nutznießer von Technik, Wissenschaft und industrieller Massenproduktion und hat einen Lebensstandard, den sich in früheren Epochen nicht einmal Fürsten leisten konnten. Für die zerstörerischen Folgen jedoch wird er häufig als Opfer, weniger als Verantwortlicher gesehen. Eher werden anonyme Organisationen und verselbständigte Funktionen-Systeme der modernen Gesellschaft verantwortlich gemacht. Verantwortung wird gerne bei der erst besten Gelegenheit abgewälzt. Es ist wie bei einem Überfall auf der Straße: Je mehr Augenzeugen es gibt, desto weniger fühlt sich der einzelne verant-wortlich einzugreifen. Soziologen haben dieses Phänomen 'Ver-antwortungsabschiebungoder -diffusion'('diffusion of responsibility') genannt. Grundsätzlich schwindet die im Einzelmenschen allgemein vorhandene Fähigkeit, in einer Notsituation verantwortlich, mutig und selbstlos zu helfen, in dem Maße wie die Zahl der Zeugen zunimmt. Bereits ab einer Gruppengröße von sechs Personen läßt die aktive Hilfsbereitschaft drastisch nach. Beruht diese Lähmung darauf, daß jeder vom anderen den ersten Schritt erwartet? Die Zeugen der Zerstörung unserer Überlebensbasis, der Tier-, Pflanzen- und Mineralreiche, sind wir alle. Die Erde als Mutter allen Lebens und mit ihr die Menschheit sind ernsthaft bedroht. Doch die meisten Erdenbürger lassen ihre Verantwortlichkeit etwa über die Massenmedien diffundieren. Worauf beruht nun die Bedrohlichkeit, die offenbar vom Menschen ausgeht, und ihn gleichzeitig selber bedroht? Was sind mögliche Gründe für sein selbstzerstörerisches Verhalten? Welche Möglichkeiten hat der Mensch angesichts der Bedrohtheit noch, verantwortlich zu handeln? Welche Grundregeln müßte er dabei beachten? Der vorliegende Beitrag geht in zwei Schritten auf diese Fragen ein. Im ersten Teil werden Symptome und Gründe der Bedrohtheit anhand von vier Merkmalen skizziert und dazu korrespondierend im zweiten Teil vier Merkmale eines verantwortlichen Menschen aufgezeigt.
Es ist eine alte Erfahrung: Zu bleiben wie man ist, erfordert oft mehr Energie als das Wagnis der Veränderung. Kirchen, Caritas und Diakonie müssen den sich ändernden ökonomischen, juristischen wie…
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Corporate Social Responsibility professionell managen Format: PDF
Unternehmerische Wohltaten sind nicht neu: Spenden haben beispielsweise eine lange Tradition. Neu hingegen sind die Professionalisierung des unternehmerischen Engagements und die Verkettung mit der…
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Ist der Tod auf der Warteliste unvermeidbar? Format: PDF
Der Mangel an Spenderorganen in der Transplantationsmedizin ist ein drängendes medizinisches und gesellschaftliches Problem. Die vorliegende interdisziplinäre Studie geht den Ursachen des…
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