Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Da Schillers Lebenslauf sehr facettenreich und zudem einer Vielzahl von Lesern vertraut ist, möchte ich mich bei meinen Ausführungen lediglich auf die Ereignisse beschränken, die als ausschlaggebend für die Niederschrift seines Dramas 'Kabale und Liebe' zu sehen sind. Friedrich Schiller wird am 10.11.1759 in Marbach geboren. Wie die meisten Stürmer und Dränger stammt er aus kleinbürgerlichen Verhältnissen und wird insbesondere von der Strenge seines Vaters und der tiefe Religiosität seiner Mutter geprägt. 'Ihr Christenglaube hat etwas schwärmerisches, des Vaters Christentum ist von rigoroser Art, sein Gott ist der allmächtige Vater und der allwissende Richter. Der Geist des schwäbischen Pietismus dürfte in beiden Eltern, in unterschiedlicher Weise, wirksam gewesen sein.'1 Aus diesem Grund bestimmt der Vater seinen Sohn zum Geistlichen und sieht ein Theologiestudium für ihn vor. Doch schon bald wird der württembergische Herzog Karl Eugen auf den begabten Friedrich aufmerksam und legt seinem Vater nahe, den Jungen seine neu gegründete militärische Karlsschule besuchen zu lassen, an der er sich fleißige und willfährige Beamten zur Verwaltung seines Staates heranziehen will. Dort beginnt der junge Schiller zunächst ein Jurastudium, das er nach dem Umzug der Akademie nach Stuttgart zugunsten eines Medizinstudiums abbricht. Obwohl Friedrichs poetische Neigungen schon früh entdeckt werden ist auf der Karlsschule kein Platz für persönliche Freiheit und Individualität, sodass sich der Junge der absolutistischen Herrschaft des Herzogs beugen muss. Denn für einen sich auflehnenden Geist wie den jungen Schiller ist hier kein Platz. Erst nach dem bestandenen Examen beginnen die privaten und dichterischen Sturm- und Drangzeiten Schillers.
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- Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft / Handbooks of Linguistics and Communication Science (HSK)ISSN 23/2 Format: PDF
Gehard Ernst is Professor emeritus at the Universität Regensburg, Germany. Martin-Dietrich Glessgen is Professor at the Universität Zürich, Switzerland. Christian Schmitt…
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Zur Architektonik kultureller Grenzen im 17. Jahrhundert Format: PDF
This volume presents a collection of original papers at the intersection of philosophy, the history of science, cultural and theatrical studies. Based on a series of case studies on the 17th…
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Namhafte Autoren aus Praxis und Wissenschaft liefern hier erstmalig die umfangreiche Darstellung und Analyse der Perspektiven von Publikumszeitschriften im heutigen Wettbewerbsumfeld:…
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