Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,5, Universität Münster (Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Europäische Öffentlichkeit und kollektive Identität, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Europäische Union (EU) befindet sich wegen ihrer Heterogenität in Bezug auf den Beitritt der damaligen Ost-Länder und der Finanzkrise, die besonders die südeuropäischen Länder betrifft, in einer politischen, sozialen und kulturellen Umbruchsituation. Aufgrund dieser Situation beruft sich der Philosoph Habermas auf eine europäische Identität, die zu gegenseitiger Solidarität verpflichtet ist und die Stabilität herstellen soll (vgl. Habermas 2011:39-40) Es wird festgestellt, dass diese vielfaltige Heterogenität der Länder Europas auf allen Ebenen integriert werden soll, ohne dass demokratische Standards verloren gehen sollen. Ziel der Europäische Union ist nicht nur die Erweiterung, sondern auch die Vertiefung der Integration. Die europäische Union wächst wirtschaftlich immer mehr zusammen, doch jenseits der Ökonomie scheint das Konstrukt Europa bei seinen Bürgern wenig Akzeptanz zu finden (vgl. Standard Eurobarometer 77/2012). Der Prozess der europäischen Integration steht noch am Anfang. Aus diesem Grund muss die EU, um eine funktionierende Demokratie zu werden, die Entfaltung der europäischen Identität vorantreiben sowie eine Kulturpolitik entwickeln ( vgl. Bach 2003: 156f). Heute ist Europa im Alltagsleben der Menschen immer präsent. Die aktuelle Finanzkrise und der Terrorismus stellen intensiv Fragen nach der Solidarität, dem Mitgefühl, der Zugehörigkeit und dem Gemeinschaftsgefühl. Aus dieser Perspektive soll die europäische Kultur als Mittlerin für die europäische Identität funktionieren, die als Kulturpolitik der EU bezeichnet wird (Bach 2008:10/ Schildberg 2010:14). Film wird als Kultur und Kunstform angesehen. Ist es möglich eine europäische Identität durch Kultur? Es ist umstritten, ob ein typisch europäisches Kino existiert. Gleichwohl betreibt die EU mit MEDIA-Programm und LUX-Filmpreis zur Unterstützung der europäischen Filmindustrie, um der amerikanischen Marktdominanz zu begegnen.
Bei hoher Konsonanz der Medien und einer somit mächtigen, durch die Political Correctness zusätzlich moralisierten, öffentlichen Meinung, degeneriert die Demoskopie zum bloßen Medienecho. Der…
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Mediale Gewalt ist nur aus dem Zusammenhang realer Gewalt zu verstehen. Diese Thematik wird in dieser Untersuchung unter einem explizit pädagogischen Blickwinkel betrachtet. Das Buch will p…
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Das Buch greift einen sehr aktuellen Themenkomplex auf, denn der Datenaustausch findet zunehmend in komprimierter Form über Netzwerke statt. Es beschreibt Standards für die Datenreduktion und den…
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Die Frage, wie Gewalt und Medien zusammenhängen, lässt sich nicht mit einem Satz oder nur aus einer Perspektive beantworten. Deshalb haben 16 Telepolis-Autoren in 20 Essays ihre Meinung, die…
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