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Nicht-Stetigkeit und Bildungsbegehren als Momente weiblicher Bildungsbiographien

Theoretische und qualitativ-empirische Analysen

AutorRenate Elli Horak
VerlagVerlag Julius Klinkhardt
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl270 Seiten
ISBN9783781554573
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis31,90 EUR
Lebenserfahrungen von Frauen und Männern gelten als Ausgangsund Orientierungspunkt für die Erwachsenenbildung.
Die vorliegende Studie widmet sich den Bildungsbiographien von Frauen und Teilnehmerinnen eines Weiterbildungsangebots, die geprägt waren von Erfahrungen der Nicht-Stetigkeit. Eine wesentliche Erkenntnis dieser Arbeit ist, welch hohen Stellenwert autobiographische Erzählungen in der Gruppe für Erwachsene haben können und zwar zur reflexiven Verarbeitung von Erfahrungen der Nicht-Stetigkeit im Lebensverlauf sowie als besonders tragfähiges Bildungsmoment.
Grundlage der vorliegenden Arbeit bilden Gruppendiskussionen sowie ein Einzelinterview von Frauen aus zwei Generationen. Die Frauen interessierten sich für ein langfristiges zugeschnittenes Weiterbildungsangebot, an dem auch die Autorin als Dozentin mitwirkte. Gestützt auf eine längere Phase der intensiven Arbeit mit den Frauen gelang es, die Teilnehmerinnen in Gruppendiskussionen zu intensiven, gemeinsamen (Selbst-)Reflexionen ihrer weiblichen Bildungsbiographien anzuregen.
Die Autorin nutzt ihr umfangreiches empirisches Material zu vertieften theoriegeleiteten Interpretationen in Hinsicht auf philosophisch-pädagogische, sozialphänomenologische, biographietheoretische, psychoanalytische und geschlechtertheoretische Deutungsebenen weiblicher Lebens-und Bildungsverläufe.

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Inhaltsverzeichnis
Renate Elli Horak Nicht-Stetigkeit undBildungsbegehren als Momenteweiblicher Bildungsbiographien1
Impressum4
Inhaltsverzeichnis6
Einleitung10
1 Theoriebezüge biographischer Bildungsforschung18
1.1 Biographie, Subjektivität und autobiographische Erzählungen18
1.2 Bildung33
1.3 Methodologische Bezugspunkte qualitativer Bildungsforschung52
1.4 Die Untersuchung: Gruppendiskussionen und biographisches Interview mit Teilnehmerinnen einer Frauenakademie79
2 Theoretische Annäherungen an den Begriff der Nicht-Stetigkeit84
2.1 Die alltägliche Lebenswelt: Das fraglos Gegebene und das Problematische84
2.2 Institutionalisierung und De-Institutionalisierung weiblicher Lebensläufe95
2.3 Krisen und „Bruchlinien der Erfahrung“105
2.4 Liminalität – Übergänge und Wendepunkte im weiblichen Lebensverlauf112
2.5 Spontaneität als Ausgangspunkt von Such- und Bildungsprozessen116
2.6 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen122
3 Theoretische Annäherungen an ein weibliches Bildungsbegehren126
3.1 Die „innere Unruhe“ als anthropologische Kategorie126
3.2 Das Problem der intersubjektiven Anerkennung129
3.3 Der Begriff des Begehrens135
3.4 Die Entwicklungsbesonderheiten des Mädchens139
3.5 Abschließend156
4 Nicht-Stetigkeit in weiblichen Bildungs- und Berufsverläufen160
4.1 Zur methodischen Anlage der Gruppendiskussionen160
4.2 Fall- und Diskursbeschreibung zu den Gruppendiskussionen165
4.3 Zusammenführung der Ergebnisse und Vertiefung der Fragestellung206
5 Nicht-Stetigkeit und Suchbewegungen in einer Bildungsbiographie214
5.1 Zur methodischen Anlage des autobiographischen Interviews214
5.2 Fallstudie Frau Wagner219
5.3 Resümee – Nicht-Stetigkeit und Bildungsbegehren als Momente einer Bildungsbiographie248
6 Momente der Nicht-Stetigkeit und ihre Relevanz für die Erwachsenenbildung250
6.1 Das Zusammenführen der Erkenntnisse251
6.2 Relevanz und Perspektiven für die Praxis der Erwachsenenbildung255
Literatur260
Rückumschlag270

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