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Einflussfaktoren auf antidemokratische und fremdenfeindliche Einstellungen. Sekundäranalyse einer sachsenweiten Befragung

AutorRebecca Hauser
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl55 Seiten
ISBN9783656894049
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis18,99 EUR
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 2,3, Technische Universität Dresden (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Medienforschung/ -praxis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Diskurs über Rechtsextremismus und ausländische Mitbürger verliert niemals an Aktualität. Und mit ihm das Thema Fremdenfeindlichkeit und antidemokratische Einstellungen. Von einem Befreiungsschlag war die Rede - endlich dürfe man die Wahrheit sagen. Fremdenfeindliche Einstellungen quer durch alle Bevölkerungsschichten traten zu Tage. Sich negativ gegen ausländische Mitbürger zu äußern, schien damit seine Gesellschaftsfähigkeit erreicht zu haben. Dabei ist es nicht einmal einfach, eine Grenze zwischen Fremden und 'Nicht-Fremden' zu ziehen. Beispielsweise zählt für die Statistik ein deutscher Pass, damit man nicht als Ausländer gezählt erfasst wird. Jedoch ändert sich die ethnische Herkunft nicht mit einer deutschen Staatsbürgerschaft. Diese Person wird weiterhin als fremd wahrgenommen werden. Oft völlig überzeichnete Berichterstattungen, verstärken dieses verzerrte Bild über den Anteil von ausländischen Personen noch mehr. Die in der Sekundäranalyse verwendete Befragung, wurde bereits ein Jahr vor Erscheinen Sarrazins Buchs erhoben. Dabei ging es nicht primär darum fremdenfeindliche und antidemokratische Einstellungen ausfindig zu machen. Durchgeführt wurde sie in einem Bundesland, dem seit jeher starke fremdenfeindliche Einstellungen und einer hoher Anteil an Rechtsextremen attestiert wird: Sachsen. Fremdenfeindlichkeit kann sich dabei gegen jedwedes Anderssein richten, seien es nun kulturelle, ethnische, religiöse oder sexuelle Hintergründe. (Rassismus hingegen richtet sich immer nach dem Glauben, eine Rasse sei durch ihre Natur gegeben Merkmale bevorteilt und anderen damit überlegen. Beispielsweise werden die Nordischen Völker als sehr starke Rasse betrachtet, territorial sind es für die Deutschen aber Ausländer.) Dabei wird es immer schwieriger, rechte Einstellungen zu identifizieren, da rechte Parteien immer mehr versuchen, sich mit neuen Themen in der politische Mitte zu platzieren, um mehr Akzeptanz in der Gesellschaft und somit auch eine größere Wählerschaft zu gewinnen. In dieser Arbeit soll es weder darum gehen, zu bewerten wie gut sich Migranten tatsächlich integrieren lassen, noch die Thesen von Sarrazin zu überprüfen. Es soll viel mehr ein Modell entwickelt werden, das die Einflussfaktoren auf diese fremdenfeindlichen und die antidemokratischen Einstellungen aufzeigt. Es hat dabei den Anspruch der Allgemeingültigkeit und muss deshalb für in der Analyse etwas modifiziert werden. [...]

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