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Emotionen und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit

Eine Ethnographie der Emotionsarbeit im Handlungsfeld der Heimerziehung

AutorCarsten Schröder
VerlagSpringer VS
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl292 Seiten
ISBN9783658182229
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis49,99 EUR
Der Autor untersucht in dieser ethnographisch angelegten Studie das Verhältnis von Emotionen und professionellem Handeln im Fokus der unterschiedlichen Dimensionen der Emotionsarbeit von Fachkräften im Handlungsfeld der Heimerziehung. Er dechiffriert auf einer empirischen Ebene die Praktiken und subjektiven Sinnbezüge der professionell Handelnden und auf einer theoretischen Ebene die Funktionen professioneller Emotionsarbeit. Neben der Arbeit an den eigenen und fremden Emotionen sind ebenso die diskursiven Formen der Emotionsarbeit als auch die Normierung des Fühlens Gegenstand der analytischen Arbeit.

Carsten Schröder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie der Technischen Universität Dortmund. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Bildungs- und Sozialpolitik, Philosophie und Soziologie der Emotionen, kritische Erziehungs- und Bildungstheorie, Kindheit und Jugend, qualitative Forschungsmethodologie und -methoden.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Danksagung5
Geleitwort6
Inhaltsverzeichnis8
1 Emotionen und professionelles Handeln11
1.1 Emotionsarbeit in der Dialektik von Sozialisation und Subjektivität13
1.1.1 Sozialisation und Anerkennung16
1.1.2 Interaktion und Beziehung20
1.1.3 Emotionsarbeit24
1.1.4 Exkurse27
1.2 Zum Stand der Forschung33
1.2.1 Emotionen als Forschungsgegenstand Sozialer Arbeit im deutschsprachigen Raum34
1.2.2 Emotionen als Forschungsgegenstand Sozialer Arbeit in internationalen Zusammenhängen38
1.3 Heimerziehung als Forschungsfeld42
1.4 Fragestellung und Gegenstandsbezug der Studie46
2 Zur theoretischen Konzeptualisierung von Emotionen und Emotionsarbeit57
2.1 Emotionsarbeit in dramaturgischer wie symbolisch-interaktionistischer Perspektive59
2.1.1 Emotional Labor bei Arlie Russel Hochschild59
2.1.2 Sentimental Work bei Anselm Strauss et al.64
2.1.3 Gefühlsarbeit bei Wolfgang Dunkel65
2.1.4 Kritische Positionierungen67
2.2 Phänomenologie der Emotionen69
2.2.1 Der Intentionalitätscharakter der Emotionen in ihrem Welt- und Selbstbezug69
2.2.2 Hintergrundgefühle, atmosphärische Gefühle und Emotionen72
2.2.3 Zum Doppelaspekt des Körpers und Leibes79
2.2.4 Gefühle, geteilte Intentionalität und Subjektivität84
2.2.5 Sprache, Gestik und Mimik als kulturelle Symbole und Zeichen des Fühlens88
2.3 Phänomenologische Perspektiven zur Emotionsarbeit als Verhältnis von Emotionen und Handeln91
3 Ethnographie96
3.1 Ethnographie als Forschungsstrategie97
3.2 Erhebungs- und Auswertungsstrategien103
3.3 Beschreibung von Vorgehensweisen110
4 Empirische Dimensionen der Emotionsarbeit115
4.1 Diskursive Emotionsarbeit in Teamgesprächen und kollegialen Dialogen124
4.1.1 Kollegiale Diskurse als Bearbeitung der Grenzen von Nähe und Distanz125
4.1.2 Angst und Unsicherheit als diskursiver Gegenstand im Teamgespräch129
4.1.3 Die Gefühle der Kinder und Jugendlichen als Gegenstand der Dienstbesprechung137
4.1.4 Zusammenfassung139
4.2 Arbeit an den eigenen Gefühlen143
4.2.1 Emotionsarbeit zwischen Zurückhaltung und Explikation der Gefühle144
4.2.2 Das Weinen und emotional verletzende Traurigkeit151
4.2.3 Sich fühlen wie ein Roboter158
4.2.4 Existenzielle Angst und die Vermeidung von Furcht163
4.2.5 Zusammenfassung171
4.3 Arbeit an fremden Gefühlen im Kontext von Hilfe und Integration178
4.3.1 Die Sorge um das emotionale Wohlbefinden als professionelle Antwort auf Trauer, Krankheit und das Bedürfnis nach Nähe180
4.3.2 Möglichkeitsräume der Subjektivitätsentwicklung in der professionellen Bearbeitung von Angst und Stolz189
4.3.3 Die professionelle Arbeit an Frust und Langeweile in der Bewältigung alltäglicher Aufgaben196
4.3.4 Von den schlechten Launen und guten Stimmungen204
4.3.5 Zusammenfassung211
4.4 Normierung des Fühlens214
4.4.1 Normierung von Witz und Humor215
4.4.2 Lachen, Weinen und Empörung – Erwartungen an den Gefühlsausdruck220
4.4.3 Gefühlsmäßige Atmosphäre der Beschämung als erzieherisches Mittel228
4.4.4 Das Evozieren von Reue und Leid als Mittel der Strafe233
4.4.5 Zusammenfassung238
5 Theoretische Positionen zur Emotionsarbeit in der Sozialen Arbeit241
5.1 Emotionsarbeit als subjektive Verhältnisbestimmung von Emotion und Handeln241
5.2 Funktionen professioneller Emotionsarbeit in sozialen Interaktions-und Beziehungsverhältnissen249
5.3 Interaktionistische Perspektiven auf professionelles Handeln261
6 Schluss271
6.1 Offene Fragen und anschlussfähige Forschungsperspektiven271
6.2 Professionelle Perspektiven275
6.3 Schlusswort280
Literatur282

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